Was wir tun

Hintergrund

Der demographische Wandel, die Folgen des Strukturwandels und die zunehmende Globalisierung der Wirtschaftssysteme betreffen viele kleine und mittelgroße Kommunen sowie Landkreise im Bundesgebiet. Dennoch verfügt der ländliche Raum über infrastrukturelle Vorteile. Hierzu gehören neben geeigneten Verkehrsanbindungen auch die attraktive naturräumliche Umgebung und preiswerte Wohn- und Gewerberäume. Darüber hinaus zeichnen sich kleine und mittelgroße Kommunen sowie dörflich geprägte Landkreise durch ein umfassendes Angebot an sozialer Infrastruktur und ein lebendiges soziales Umfeld (Vereine, Initiativen) aus. Demgegenüber stehen in den Großstädten vielerorts eine Verknappung bezahlbaren Wohn- und Gewerberaums sowie der Mangel an sozialer Infrastruktur (z. B. Kindergartenplätze).

Diese Ausgangslage lässt vermuten, dass gerade für kleinteilige Strukturen wie die der Kultur- und Kreativwirtschaft die beschriebenen Standortfaktoren in kleinen und mittelgroßen Kommunen sowie in ländlichen Landkreisen in Deutschland hochinteressant sind.

Genau hier setzt das Projekt KreativLandTransfer als bundesweites Modellprojekt an und schafft einen Austausch- und Lernraum sowie einen Begegnungsort für erfolgreich etablierte Projekte und AkteurInnen, die sich gerade am Anfang eines ähnlichen Vorhabens befinden.

Vorhaben

Im Rahmen des Projektes KreativLandTransfer werden bereits bestehende kultur- und kreativwirtschaftliche Projekte identifiziert und anhand vorab bestimmter Kriterien als Beste-Praxis-PartnerInnen ausgewählt. Sie sollen ihr Wissen und ihre Erfahrungen in Form eines Transferkonzeptes aufbereiten. Im Prozess werden sie dabei durch den Projektträger und weitere ExpertInnen fachlich und organisatorisch unterstützt.

Ergebnisse und Ausblick

Im Ergebnis entsteht so Unterstützung für neue aussichtsreiche Projekte und Einrichtungen der Kultur- und Kreativwirtschaft in ländlichen Räumen, die als Pilotvorhaben mit Strahlkraft für andere AkteurInnen fungieren. Neben schriftlichen Transferkonzepten soll auch ein digitaler Lernraum eine breite Wissensbasis bieten und sowohl für Projektbeteiligte als auch für NachahmerInnen über die Projektlaufzeit hinaus wirksam sein. In einer möglichen zweiten Projektphase können die so entstandenen Transferkonzepte eins zu eins von den Beste-Praxis-PartnerInnen auf Projekte, die noch am Anfang eines ähnlichen Vorhabens stehen, angewendet werden.

 

Das Projektteam

Katrin Kappenberger

Projektleitung

+49 160 7688421


katrin.kappenberger[at]kreativlandtransfer.de

Katrin Kappenberger studierte Kulturwissenschaften und Nonprofit-Management & Public Governance. Nach zwei Jahren als kuratorische Assistentin an der Galerie für Zeitgenössische Kunst Leipzig war sie von 2018 bis 2020 als Projektleiterin des Deutschen Pavillons auf der Venedig Biennale tätig. Bei KreativLandTransfer ist sie für die Projektleitung zuständig. In ihrer Freizeit spielt sie gerne Improvisationstheater und genießt die abwechslungsreiche Leipziger Kulturszene.

Katharina Pintz

Veranstaltungsmanagement und Öffentlichkeitsarbeit

+49 152 29076740


katharina.pintz[at]kreativlandtransfer.de

Katharina Pintz studierte Sozialökonomik und Sozial- und Bevölkerungsgeographie. Bei KreativLandTransfer ist sie für das Veranstaltungsmanagement und die Öffentlichkeitsarbeit im Projekt zuständig. In ihrer Wahlheimat Leipzig erkundet sie gerne die vielseitigen Kreativorte und ist auf Ausstellungen und Jazzkonzerten zu finden.
 

Träger // Aus der Branche für die Branche

Interessenvertretung, Sichtbarkeit & Projekte für die sächsische Kultur- und Kreativwirtschaft

Die drei städtischen Verbände mit Ihren Mitgliedsunternehmen aus allen Teilmärkten der Kultur- und Kreativwirtschaft gründeten 2015 den Landesverband der Kultur- und Kreativwirtschaft Sachsen e.V. Dieser Branchenverband setzt sich für die Sichtbarkeit, Förderung und Vernetzung der zwölf Teilbranchen der sächsischen Kultur- und Kreativwirtschaft ein. Als Interessenvertretung nimmt er Stellung zu wirtschaftspolitischen Initiativen und Instrumenten. Er erarbeitet gemeinsame Positionen für bessere Rahmenbedingungen und bringt seine Branchenexpertise in vielfältigen Projekten auf lokaler und regionaler sowie Bundes- und europäischer Ebene ein.
Kontakt im Landesverband: Stefanie Engler ed.ne1600987092shcas1600987092wkkvl1600987092@relg1600987092ne.ei1600987092nafet1600987092s1600987092