Kreativ­Land­Transfer

Das Projekt

Im Rahmen des Projektes KreativLandTransfer werden bereits bestehende kultur- und kreativwirtschaftliche Projekte identifiziert und anhand vorab bestimmter Kriterien als Beste-Praxis-PartnerInnen ausgewählt. Sie sollen ihr Wissen und ihre Erfahrungen in Form eines Transferkonzeptes aufbereiten. Im Prozess werden sie dabei durch den Projektträger und weitere ExpertInnen fachlich und organisatorisch unterstützt

Das Ziel

Im Ergebnis entsteht so Unterstützung für neue aussichtsreiche Projekte und Einrichtungen der Kultur- und Kreativwirtschaft in ländlichen Räumen, die als Pilotvorhaben mit Strahlkraft für andere AkteurInnen fungieren. Neben schriftlichen Transferkonzepten soll auch ein virtueller Lernraum eine breite Wissensbasis bieten und sowohl für Projektbeteiligte als auch für NachahmerInnen über die Projektlaufzeit hinaus wirksam sein. In einer möglichen zweiten Projektphase können die so entstandenen Transferkonzepte eins zu eins von den Beste-Praxis-PartnerInnen auf Projekte, die noch am Anfang eines ähnlichen Vorhabens stehen, angewendet werden.

Die Zielgruppen

Direkte Zielgruppen des Vorhabens sind in erster Linie AkteurInnen der Kultur- und Kreativwirtschaft und damit verbundene Intermediäre (z. B. soziokulturelle Zentren, Einrichtungen der Kinder- und Jugendbildung, Vereine und Netzwerke) in ländlichen Regionen und Kleinstädten Deutschlands.

Zum digitalen Projektstart von KreativLandTransfer sprechen Staatsminister Thomas Schmidt vom Sächsischen Staatsministerium für Regionalentwicklung, Claudia Muntschick von KREATIVES SACHSEN und Katrin Kappenberger von KreativLandTransfer über die Bedeutung der Kultur- und Kreativwirtschaft für den ländlichen Raum. Prof. Monika Grütters, Beauftragte der Bundesregierung für Kultur und Medien, meldet sich in einer Videobotschaft zu Wort und erläutert die Relevanz kultur- und kreativwirtschaftlicher Vorhaben für den ländlichen Raum. Außerdem gibt Sebastian Krüger einen Einblick in das Soziokulturelle Zentrum Telux in Weißwasser – ein Beispiel aus Sachsens Kultur- und Kreativwirtschaft mit Vorbildcharakter in Sachen Nachnutzung, Partizipation und Vernetzung.

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Wer wir sind

Beste-Praxis-Projekte

Die ausgewählten Beste-Praxis-PartnerInnen erstellen in den kommenden Monaten ein Konzept für den Transfer ihres Projektvorhabens an geeignete TandempartnerInnen. Im Prozess werden sie dabei durch KreativLandTransfer und den Landesverband der Kultur- und Kreativwirtschaft Sachsen e.V. fachlich und organisatorisch unterstützt. Neben einer parallelen Begleitung durch Coaches und ExpertInnen zu verschiedenen Themen wie beispielsweise Organisationsentwicklung, Finanzierung und Marketing, werden auch Inhalte wie Baurecht, Angebotsentwicklung und digitale Infrastruktur vermittelt. Im Ergebnis entsteht neben einem schriftlichen Transferkonzept auch ein digitaler Lernraum, der die Praxiserfahrungen der PartnerInnen und das Wissen der Coaches bündelt.

Künstlerstadt Kalbe e.V.

Künstlerstadt Kalbe e.V.
Die Künstlerstadt Kalbe ist eine soziale Skulptur im ländlichen Raum. Sie wirkt mittels Kunst und Kultur den Folgen des demografischen Wandels entgegen. Dabei werden die gestalterischen Potentiale der Menschen geweckt, um diese dann im Sinne des Gemeinwohls wieder in die Gesellschaft einzubringen, wodurch eine nachhaltige Stadt- und Regionalentwicklung entsteht.
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Künstlerkolonie Fichtelgebirge e.V.

Künstlerkolonie Fichtelgebirge e.V.
KÜKO ist eine virtuelle Kommunikationsplattform, die es Kreativschaffenden aus der gesamten Region erlaubt, über 4 Landkreise hinweg miteinander in kreative Prozesse zu treten. Ein interdisziplinäres Netzwerk, dessen digitale Vernetzung analoge, gemeinsame Projekte ermöglicht. KÜKO fördert seit 2011 kreative Potenziale der Region Fichtelgebirge.
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Haldern Pop

Haldern Pop
Im Dorf am Markt steht das jüngst vom Land NRW als Creative.Space prämierte Haldern Pop Haus. Hinter dem Namen Haldern Pop verbirgt sich nicht nur Musik, denn neben dem Haldern Pop Festival organisiert das Netzwerk im Jahr über 80 Veranstaltungen auf internationalem Niveau – von Klassik bis Punk, von Dorffest bis politische Konferenz.
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Kulturfeld Eschwege

Kulturfeld Eschwege
In Hessen hat das Vorhaben Kulturfeld Eschwege anhand eines integrierten Entwicklungskonzeptes und mit Städtebaufördermitteln zahlreiche Orte wie eine Kulturfabrik (Altes E-Werk), eine Musikschule, ein medienWERK und ein Künstler-Gästehaus entstehen lassen sowie das Open Flair Festival weiterentwickelt.
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UpZent: Upcycling Zentrum

UpZent: Upcycling Zentrum
UpZent ist ein Projekt für Qualifizierung, Kreislaufwirtschaft und Design, das gemeinnützig realisiert wird. Hier werden Designer zur Produktentwicklung aus gewerblichen Reststoffen eingebunden und zusätzlich eine Möglichkeit zur Integration von Langzeitarbeitssuchenden und Migranten geschaffen.
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E-WERK Luckenwalde

E-WERK Luckenwalde
Im Jahr 2019 hat das E-WERK das Kohlekraftwerk von 1913 zu einem regenerativen Kunststrom-Kraftwerk und Kunstzentrum wiederbelebt. Die Verbindung von kritischer Diskussion und Aktion ist für EW entscheidend, um angesichts der sich anbahnenden Klimakatastrophe wirkliche und konkrete Veränderungen zu bewirken.
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